Zusammenarbeit
Das Museum Nienburg/Weser pflegt zahlreiche Kontakte in seinem näheren und ferneren Umfeld. Es bildet damit einen Teil eines kulturellen Netzwerks, das vor allem durch persönliche Kontakte lebendig gehalten wird.
Dies beginnt in der Nachbarschaft, wo sich die Musikschule von Stadt und Landkreis Nienburg/Weser, das Marion-Dönhoff-Gymnasium und der Jazz-Club befinden. Alle Einrichtungen nutzen gemeinsam das Gelände am Fresenhof und haben die gleiche Zuwegung. Der Kontakt zueinander wird durch eine inhaltliche Zusammenarbeit erweitert; mit der Musikschule werden gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt; Kunst- und Geschichtslehrer des benachbarten Gymnasiums nutzen die Museumsausstellungen.
In der Stadt befinden sich weitere Partner: Das Stadtarchiv Nienburg, vereinigt mit dem Kreisarchiv (im gleichen Gebäudekomplex wie die Museumsbibliothek und das Bildarchiv), die Mittelweser-Touristik GmbH, alle christlichen Kirchen sowie die islamische Moschee-Gemeinde, die Ganztags-Grundschule und Ganztags-Hauptschule in Nienburg sowie alle anderen Schulen im Stadtgebiet. Auch die historisch arbeitenden Vereinigungen wie die Historische Gesellschaft zu Nienburg und die Heinrich-Albert-Oppermann-Gesellschaft gehören dazu.
Wichtige Partner im Kreisgebiet sind neben den Schulen die dortigen Heimatmuseen und Heimatstuben, einschließlich der Privatsammlungen. Ferner sind das Kloster Loccum mit der dortigen Akademie und die Heimvolkshochschule in Loccum-Hormannshausen zu nennen.
Von besonderer Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit der Regionalen Arbeitsgemeinschaft der Museen und Sammlung im Bezirk Hunte-Weser, deren Vorsitz der Leiter des Museums Nienburg inne hat, und mit dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V., zu dessen Vorstand der Leiter des Museums gehört.
Außerdem bestehen enge Kontakte zum Niedersächsischen Heimatbund, der Volkskundlichen Kommission, dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, diversen Fachstellen für Familienkunde, des Bibliothekswesens usw. In der Stadt Nienburg/Weser, im Landkreis Nienburg/Weser und darüber hinaus wird der Kontakt zu allen privaten wie öffentlichen Stiftungen gepflegt.
Seit dem 25.10.2009 ist das Museum Nienburg/Weser Mitglied im Verein „Kulturnetz Mitte Niedersachsen", einem Zusammenschluss von Einrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen, denen die Kultur in der Region am Herzen liegt.
Ziel des Kulturnetzes ist die Förderung und Entwicklung der Kultur in der Region „Mitte Niedersachsen", zu der sich die Städte Nienburg, Rehburg-Loccum und Sulingen, die Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen, Eystrup, Grafschaft Hoya, Heemsen, Kirchdorf, Landesbergen, Liebenau, Marklohe, Schwaförden, Siedenburg, Steimbke, Thedinghausen und Uchte, der Flecken Steyerberg sowie die Gemeinde Stolzenau zusammengeschlossen haben.
Durch das Netzwerk soll der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit in der Region „Mitte Niedersachsen" gelegt werden. Es geht darum, die Wahrnehmung für kulturelle Aktivitäten und deren Wirkung in der Region zu schärfen - gleichermaßen für Bewohner wie auch für Besucher.
Ziel ist es, die Kultur der Region als Teil der Lebenswelt jedes Einzelnen sichtbar werden zu lassen.
Um diese Ziele mit Leben zu erfüllen, ist die Idee einer Veranstaltungsreihe „Kulturpicknick - Sieben Sonntage zwischen Schlössern und Scheunen" entstanden, die im Frühsommer 2010 zum ersten Mal stattfindet und an der auch das Museum mit einer Veranstaltung beteiligt ist.
Hierbei sollen die regionalen, kulturellen Besonderheiten in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben sein. Die Veranstaltungsreihe ist auf mehrere Jahre angelegt und soll in der Spargelzeit stattfinden. Sie soll sowohl die einheimische Bevölkerung als auch Touristen aller Altersgruppen ansprechen.
Weiterhin besteht Kontakt zu den Museen in Nienburgs fünf Partnerstädten. In Bartenstein/Polen werden mittelfristig Hilfestellungen beim Aufbau eines ortsgeschichtlichen Museums geleistet