Das Stadtmodell

StadtmodellDas große Stadtmodell im 1. Stockwerk des Fresenhofes zeigt Stadt und Festung Nienburg in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Das Modell wurde im Kunstunterricht des Studienrats Herbert Poeck an der Albert-Schweitzer-Schule nach vierjähriger Bauzeit 1956 fertiggestellt.

Das 4 x 4 Meter große Stadtmodell ist ein wichtiges pädagogisches Hilfsmittel, um in die Geschichte und Topografie Nienburgs einzuführen. Die Dreidimensionalität erleichtert den Zugang zu diesen eher „trockenen" Themen. Der Besucher kann Stadttore, Burgmannshöfe, die Kirche St. Martin, den Schlossturm, die auffallend starken Festungsbauten, die Weser mit ihrer Schifffahrt, Weserflöße, Fachwerkhäuser, die Lange Straße und vieles mehr entdecken.

Karten und Pläne zum Festungsbau Nienburgs, Kanonenkugeln aus Granit aus dem Mittelalter, Klosterformat-Ziegelsteine von St. Martin, zum Teil mit Trittsiegeln von Tieren, und Funde von archäologischen Untersuchungen des Leintor-Wachhäuschens an der Leinstraße vervollständigen die stadtgeschichtliche Abteilung.

Zum Stadtmodell und zum Stadtrundgang steht je ein Schüler-Arbeitsbogen als pdf-Datei zum Herunterladen bereit. Zahlreiche Pläne von Stadt und Festung Nienburg aus verschiedenen Epochen enthält die Schrift von Stefan Amt / Walter Bettauer "Festung Nienburg" (1996), die sie im Museum erwerben  können.

 

Studienrat Poeck schrieb 1956 in einem Bericht an die Nienburger Tageszeitung „Die Harke" über Planung und Bau des Stadtmodells:

Der Plan, ein Modell unserer Heimatstadt zu bauen, entstand bei der Vierhundertjahrfeier unserer Schule, als ich im Schulorchester für die Jugendoper von Hindemith „Wir bauen eine Stadt" Cello spielte. - „Wir bauen eine neue Stadt, das soll was Wunderbares sein" - so singt der Knabenchor. Nun, um eine neue Stadt bauen zu können, muss man Fachmann und Stadtplaner sein. Aber unser schönes Nienburg in seiner früheren aus dem Mittelalter überlieferten Form zu bauen ist eine dankbare und schöne, wenn auch für einen normalen Schulbetrieb fast zu große Aufgabe. Schüler sind zwar keine ausgebildeten Handwerker, aber zu einem großen Teil ausgezeichnete Bastler. Man muss sie an einer großen gemeinsamen Aufgabe nur auf einen Nenner bringen, um die vielen verschiedenartigen Begabungen, die sich im Kunstunterricht sehr deutlich zeigen, zu einer großen Gesamtleistung zusammenfassen zu können.

Die wesentliche Frage für eine solche Aufgabe war das „Wie". - Wie sollte die vielgestaltige Plastik einer ganzen Stadt in eine Modellform übersetzt werden. Eine sklavische Nachahmung der Natur im naturalistischen Sinne verbot sich von selbst, da darin wohl kaum ein geschmacksbildender und bildnerischer Wert zu sehen ist. Man darf nicht die zufälligen Farben und Formen der Häuser mit allen ihren zum großen Teil doch recht geschmacklosen und zufälligen Änderungen und Anbauten einfach nachahmen, gar in Gips gießen und schön mit Ölfarbe anstreichen. Das wäre weiter nichts als ein Abklatsch. Die Form ist das Entscheidende, denn auch eine ganze Stadt in ihrer Vielgestalt ist eine riesige Plastik. Diese Form mit ihren Strukturwerten muss also in ein Material übertragen werden, das plastischen Erscheinungswerten entgegenkommt und von den Händen der Schüler bearbeitet werden kann. Dieses Material ist edles Holz. Und wenn die Schönheit des Holzes erhalten bleiben soll, so muss die Farbskala, in welcher sich das Modell darbieten soll, auch in den natürlichen Holzfarben bleiben und in Lasuren die Struktur des Holzes erkennen lassen.

Die baulichen Strukturwerke des Mittelalters bis zum Klassizismus sind in unserer Heimat das Fachwerk und die Dachbedeckung in Schindeln oder Ziegeln. Als besondere Eigenart zeigt zudem die Weserrenaissance noch den nach vorn oder hinten angebrachten Erker, der eine Wiederholung oder einen Nachklang der Giebelform mit Satteldach ergibt. In Nienburg, dem Gebiet der Verquickung norddeutscher und mitteldeutscher Bauweise findet man alle drei Dachformen: den Vollgiebel mit Satteldach, den angeschnittenen Giebel mit Halbwalm oder Krüppelwalm und den Vollwalm. Es überwiegt jedoch bei weitem das reine Giebelhaus. Durch die Beschäftigung mit diesen Fragen und die intensive Beobachtung an den Profanbauten unserer Stadt geht dem Schüler dieses Wissen um die heimatliche Baukunst in Fleisch und Blut über.

Am reizvollsten erschien mir der Gedanke, ein plastisches Bild der mittelalterlichen Stadt und Festung Nienburg zu bauen. Die Wälle und Vorwerke und die Umrahmung des in Dreiecksform angelegten Stadtbildes durch Weser, Aue und Stadtgräben ergeben ein sehr geschlossenes Bild. Da Nienburg eine Wasserburg war, sind auch die Höhenunterschiede, die für die Holzbauweise des Modells sehr unangenehm gewesen wären, kein Problem, ja, sie können bei einer Modellgröße von 4 x 4 m und dem Maßstab 1:250 einfach außer Acht gelassen werden, denn ein Höhenunterschied von kaum 2 ½ bis 3 m ergibt eine Erhöhung des Geländes um 1 bis 1,2 cm (1 Meter in der Natur entspricht 4 mm am Modell). Da wir ein Modell bauen wollten, das der Anschauung dienen soll, kam mir der Gedanke, genau so vorzugehen wie beim Porträtzeichnen oder -malen, nämlich, an wesentlichen Teilen solche Mittel anzuwenden, die die plastische Wirkung noch verstärken. Ich habe daher alle Höhenmaße an den Modellteilen um 10% übersteigert und alle Dachneigungswinkel ebenfalls. Einige eigene Modellbauversuche bestärkten mich in dieser Ansicht und so wurde es mit dieser Änderung durchgeführt. Nur an einem durfte nicht gerüttelt werden, an den genauen Maßen des Grundrisses der Stadt und Wälle in allen ihren Einzelteilen.

Hamelmann"Abris der Stadt Newenburch an der Weser mitt ihren Aussen werken Ravelinen und Bolwerken..." Plan von Nienburg aus dem Jahre 1634; gezeichnet von Johann Hamelmann.
A Nordertor, B WeserTor, C Mühlentor, D Leintor, E Lange Straße, F Weserstraße, G Schloss, H Hakenhof, J Fresenhof, K Mühlenstraße.© Museum Nienburg/Weser

Es ist unmöglich, ein historisches Modell zu bauen mit dem Ziel, aussagen zu können: So sah es 1734 oder 1808 aus, Haus für Haus und Anwesen für Anwesen. Die Unterlagen, Bauzeichnungen und Stadtpläne geben gar nicht die Einzelheiten und schon gar nicht für eine bestimmte Jahreszahl. Der Hamelmannsche Plan stellt ein sehr anschauungsvolles Bild der Stadt im echten primitiven Stile der Volkskunst des 17 Jahrhunderts dar. Er entstand im Jahre 1634 und kann trotz der genauen Anzahl der Häuser zu der Zeit doch im Sinne der „Messarbeit" eine nicht sehr stark auszuwertende Unterlage sein. Wir haben ihn in starken Zweifelsfällen bei Rekonstruktionen zu Rate gezogen. Auch der Stahlstich vom Grundriss des Mittelalters ist ungenau und unvollständig. Als einziges genaues Vorbild für den nachmittelalterlichen Grundriss für Stadt und Festungswerke im 18. Jahrhundert - er mag bis 1808, dem Jahr der Festungsschleifung durch die Franzosen Gültigkeit haben - erwies sich der Festungsplan von 1700, den mir der bekannte Verfasser des Buches „Der hohe Wall", Herr Oberbauinspektor H. Siebert, freundlicherweise zur Verfügung stellte. Ihm sei an dieser Stelle von seiner alten Schule herzlicher Dank für das Entgegenkommen ausgesprochen.

Stad und Vestung Nienburg"Plan von der Stad und Vestung Nienburg" Dieser Plan zeigt den Zustand der Festungsanlagen um 1720 bis 1730.© Museum Nienburg/Weser

Er besorgte mir ferner die große Kopie des Hamelmannschen Planes und stand mir als Kenner der Nienburger Stadtgeschichte und zudem als Baufachmann mit seinem Rat zur Seite. - Der Vergleich dieses Stadt- und Festungsplanes mit dem des Mittelalters ergibt schon entscheidende Unterschiede zwischen dem Zustand des 16. und 18. Jahrhunderts.

Konrad Bruno, Nienburg von NordenAnsicht der Stadt Nienburg von Norden. Stich von Konrad Bruno, der in der 1654 herausgegebenen "Topographia der Herzogtümer Braunschweig und Lüneburg" von Merian publiziert wurde.© Museum Nienburg/Weser

Die Gräben, welche die alte Burg von der Stadt trennten, waren um 1700 nicht mehr vorhanden. Dagegen waren Vorwerke, Bastionen und Stadtgräben bedeutend besser ausgebaut. An Stelle der Burg standen nach diesem Plan auf dem heutigen Schlossplatz vier riesige, wahrscheinlich im üblichen Fachwerkstil errichtete Militärbaracken (Artilleriebaracke, Infanteriebaracke, Vorratslagerhaus und „Neue Baraque"). Vor dem Platz des heutigen Weserschlösschens stand eine riesige Artilleriebaracke, mit einem Exerzierplatz verbunden. Das Hornwerk bestand noch genauso wie zu Zeiten Merians (befestigte Mühlenanlage) und der Grundriss der Mühlenanlage und des Pulverturmes ist dem Anschauungsbild auf dem Stahlstich von Hollar erstaunlich ähnlich.

Wenzel Hollar - Nienburg von WestenAnsicht Nienburgs von Westen. Stich von Wenzel Hollar, der in der 1747 herausgegebenen "Topographia Westphaliae" publiziert wurde.© Museum Nienburg/Weser

Wir haben Mühlenwerk und Pulverturm nach Grundriss und Stahlstich rekonstruiert. Genau so verfuhren wir mit der Nordseite der Stadt, von der der bekannte Merianstich besteht. Auch auf ihm fanden wir alle auf dem Grundriss verzeichneten Pulvertürme, Vorwerke und Vorwälle im Anschauungsbild bestätigt. Der Fresenhof, auch Caboletscher Hof genannt, zeigt auf dem Merianstich zwei Nordgiebel anstatt des heute noch bestehenden einen Giebels. So haben wir - nach Merian - auch dort eine rückwirkende Korrektur vorgenommen und den Fresenhof mit zwei Nordsüdhäusern und einem Ost-Westflügel ausgestattet. Der Fresenhof ist, da er der größte Ritterhof Nienburgs war, um 15% überhöht worden, um ihn besonders zu kennzeichnen. Der Grundriss ist genau eingehalten worden. Alle anderen Ritterhöfe der Stadt sind gewissenhaft rekonstruiert bzw. nachgestaltet worden.

Die Martinskirche - das Prunkstück

Das A und O unserer Beobachtung trotz aller geschichtlichen und architektonischen Unterlagen war und blieb die Stadt mit ihren Bauten selbst. Die Rekonstruktionen (Entfernung späterer Anbauten und Rückführungen der heutigen Geschäftshäuser auf ihren früheren Zustand) sind jeweils nach der Struktur der oberen Stockwerke oder in Zweifelsfällen nach dem Typ des in Nienburg am häufigsten vertretenen Typ des Bürgerhauses oder Ackerbürgerhauses vorgenommen worden. Alle nur erreichbaren Fotos und Zeichnungen aus früherer Zeit sowie zwei große Luftaufnahmen von 1928 und 1953 dienten der Klärung des Gesamtbildes. Nur bei einem Gebäude haben wir uns an eine Rekonstruktion nicht herangetraut: dem Rathaus. Es sind keine genauen Unterlagen zu erhalten, und so mussten wir, etwas schweren Herzens, das Rathaus mit den Anfügungen des 19. und 20. Jahrhunderts nachbauen. -

F. G. Müller, St. Martinskirche in Nienburg, Ende 19. JahrhundertSt. Martinskirche in Nienburg, F. G. Müller, Ende 19. Jahrhundert© Museum Nienburg/Weser

Die Martinskirche, unser Prunkstück, wurde mit dem alten Turm (Rekonstruktionszeichnung des Baurates Dr. Jürgens) und dem von Quaet-Faslem im Sinne der Backsteingotik fertiggestellten Chor nachgebildet. Viele Schwierigkeiten bereiteten ferner die Rekonstruktionen an Häusern wie z. B. der alten Lateinschule (Fam. Rübenack), an denen wie bei vielen anderen Häusern das Fachwerk an einer oder mehreren Seiten mit einer halbsteinigen Ziegelwand übermauert wurde und nur an der Rückseite noch genau die alte Art des Fachwerkes zu sehen ist. Bei einigen zu späterer Zeit verputzten Häusern wurde an feuchten Tagen das sich darunter abzeichnende Fachwerk von mir nachgezeichnet.

Die Übersetzung des schönen Fachwerkes in plastische Strukturwerte wurde in vier verschiedenen Holztechniken durchgeführt.

  • Fournier-Auflegearbeit:
    Fachwerk in feinen kontrastfarbigen Furnierholzstreifen aufgelegt und verleimt.
  • Fournier-Einlegearbeit:
    Das gleiche, nur eingelegt.
  • Brandarbeit:
    Fachwerk mit dem glühenden Stift eingebrannt.
  • Kerbschnitzarbeit:
    Fachwerk in Kerbschnitzart eingeschnitten.

An den Dächern wurde überall plastische Furnierauflegearbeit durchgeführt.

Die Umgebung des Stadtbildes

Die Übersetzung der sogenannten Abseiten an den einzelnen Festungswerken und Außenbastionen wurde in verschiedenfarbigen Furnierfeldern mit Umrahmungen von Dreikantleisten vorgenommen. Alle Brücken über Aue, Stadtgraben und Weserbrückenkopf wurden nach den Stahlstichen von Hollar und Merian gebaut und aus dem Grundriss vermessen. Wir wollten den reinen Baukörper der Stadt nachgestalten und haben auf alle Bäume und Bodenbewachsung verzichtet. Als historische Tatsache mag zur Rechtfertigung dieser Maßnahme erwähnt sein, dass rings um Nienburg alle Bäume wegen der Sicht für die Artillerie der Stadt gekappt waren. Sind wir heute eine Stadt im Grünen, so waren wir damals eine Stadt in kahler Umgebung. Um die Wirkung der schönen verschiedenfarbigen Hölzer an absolut leeren Stellen fortsetzen zu können - (sie entstehen bei der Einfügung des dreieckigen Stadtgrundrisses in das Quadrat der Modellplatte) - wurden zwei große Intarsienarbeiten eingefügt. Am unteren Weserlauf, also der Nordseite der Stadt, fügten wir ein großes Stadtwappen ein, eine besonders schöne Einzelleistung des Schülers Burkhardt May (damals Klasse 10). An der Südseite, neben der Kunstschrifttafel mit der Beschreibung des Modells und dem Stadtplan von 1700 sowie der Schülerliste, eine Windrose, deren Pfeilspitze nach Norden weist.

Wie wurden die Schüler für die Arbeit geschult? Wir begannen 1952 in der KI. 7. Aus Holzklötzen, die aus Drei- und Vierkantleisten zusammengeleimt waren, wurde zunächst der eigentliche Baukörper geschnitzt. Im 1. Jahr bekamen die Schüler die Zeichnungen für Aufriss und Seitenriss von mir. Das Dach wurde in feinen Furnierstreifen von unten nach oben überlappend verlegt und aufgeleimt, wie die Obersetzung von Ziegeln in Modellstruktur es vorschreibt. Dann erfolgte der Aufriss des Balkenwerkes und der Fenster und die Übertragung in die klassenweise geteilten oben beschriebenen Bauweisen: Aufgelegt, eingelegt, gebrannt oder gekerbt. Diese ersten Ergebnisse dienten der Erfahrung und es gab noch viel Verschnitt und Abfall. Von diesen ersten Häusern ist kaum eines für das Modell brauchbar gewesen. Das gleiche wiederholte sich mit den inzwischen nach Klasse 9 (Obertertia) aufgerückten Schülern (Kl. 8 fällt bei uns im Kunstunterricht wegen Lehrermangel aus) in komplizierterer Bauweise mit tadellosen Ergebnissen, zugleich wurden die nächsten Klassen 7 in gleicher Weise vorgeschult, bereits mit bes­seren Ergebnissen. So hatte ich jeweils 2 Jahrgänge (3 Klassen 7 und 3 Klassen 9 bzw. 3 Klassen 9 und 3 Klassen 10). In den Klassen 9 konnten bereits die meisten und in den Klassen 10 alle Schüler nach der Natur bauen. So entstanden lauter kleine individuell verschiedene Werke. Den eigentlichen Aufbau des Modells auf der 4 x 4 Meter Holzplatte, bestehend aus vier 2 x 2 Meter Platten wurde bis zum Einbau der Hausmodelle auch im Unterricht durchgeführt. Erst das Einbauen der Hausmodelle mit den vielen Korrekturen, die hier und dort aufgetretenen Ungenauigkeiten bei der großen Masse der Schüler notwendig machten, musste ich mit wenigen sehr begabten Schülern dann selbst durchführen und noch etliche Dutzend Häuser selbst nachbauen. Der Zusammenbau dauerte von Oktober 1955 bis Anfang Mai 1956. Insgesamt sind über 900 Einzelmodellstücke auf dem Modell. Nicht einmal die Geschütze auf den Wällen und Kasernenanlagen sind vergessen worden

Die Namen der Modellbauer werden unter Glas auf einem Kunstschriftblatt verewigt und die hervorragenden besonders erwähnt. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal für die fleißige und begeisterte Mitarbeit der Jungen herzlich bedanken. Die Arbeit hat uns allen Freude gemacht.

Wir hatten eigentlich nie Geld und haben stets über unsere Verhältnisse gelebt. Unsere verständnisvolle Schulleitung drückte alle Augen zu, wenn unser kleiner Etat überschritten war. Die Finanzierung setzt sich in der Hauptsache aus den Materialgroschen der Schüler, aus winzigen Stiftungen, aus Materialspenden und zum Schluss aus einer Zugabe von 150,- DM der Stadt Nienburg, 270,- DM Kreis Nienburg (Modelltisch) und einer Restspende des Kreises, um den Rest auszugleichen, zusammen. Wir danken den freundlichen Firmen, die „vergaßen", uns die letzten Rechnungen zu schicken.

Herbert Poeck, im Mai 1956